Du willst einen Beruf, der Sinn macht? Du arbeitest gerne mit Menschen und möchtest wirklich etwas bewegen? Dann könnte eine Ausbildung in der Pflege genau das Richtige für dich sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig – und vielleicht ist genau dein Weg dabei.
Dein Einstieg: Pflegefachassistenz
Der erste Schritt kann die Pflegefachassistenzausbildung sein. Aktuell dauert sie ein Jahr, ab 2027 wird sie auf 1,5 Jahre verlängert.
In dieser Ausbildung lernst du die Grundlagen der pflegerischen Versorgung. Du arbeitest eng mit Pflegefachkräften zusammen und bist ein wichtiger Teil des Teams.
Während Pflegefachkräfte häufig die Planung für die Versorgung übernehmen, bist du in der praktischen Durchführung besonders gefragt – vor allem im direkten Kontakt mit den Menschen, die gepflegt werden.
Du kannst später in vielen Bereichen arbeiten, zum Beispiel:
- im Krankenhaus
- in Pflegeeinrichtungen
- im ambulanten Pflegedienst
- in Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Die Ausbildung bietet dir eine solide Basis für den Einstieg in die Pflege. Du kannst Dich ausprobieren und schauen, ob dieser Bereich für Dich passend ist. Bei besonderen Herausforderungen – zum Beispiel bei Sprachbarrieren oder wenn Du noch sehr jung bist – kannst Du sanfter einsteigen.
Und das Beste: Diese Ausbildung kann auch der Startpunkt für deinen nächsten Schritt sein.
Der nächste Level: Die 3-jährige Pflegeausbildung
Nach der Assistenz, direkt nach der Schule oder wenn Du Dich beruflich verändern möchtest, kannst du die 3-jährige Ausbildung zur Pflegefachperson starten.
Diese Ausbildung ist generalistisch. Das bedeutet: Du lernst, Menschen aller Altersstufen zu pflegen – vom Neugeborenen bis zum älteren Menschen.
Während der Ausbildung hast du verschiedene Vertiefungseinsätze bei Kooperationspartnern, zum Beispiel:
- ambulante Pflegedienste (ambulante Pflege)
- Pflegeheime (langzeitstationäre Pflege)
- Krankenhäuser (stationäre Akutpflege)
- Einrichtungen für die Versorgung von Kindern und Jugendliche (pädiatrische Pflege)
Ein besonderer Bestandteil der Ausbildung an der Pflegeakademie ist der pädiatrische Pflichteinsatz: Alle Auszubildenden verbringen min. vier Wochen in der Vestischen Kinder- und Jugendklinik und bekommen so den direkten Blick in die Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
So kannst du verschiedene Bereiche kennenlernen und herausfinden, was am besten zu dir passt und wo du später arbeiten möchtest.

Dein Fokus: Arbeit mit Kindern
Du möchtest besonders gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten?
Dann gibt es eine spannende Möglichkeit. In der pädiatrischen Vertiefung verbringst du deutlich mehr Zeit in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
Und bei uns hast Du sogar die Möglichkeit, das Wahlrecht für den Abschluss als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger:in auszuüben.
Das bedeutet:
- Du arbeitest in der Praxis überwiegend mit Kindern und Jugendlichen.
- Im letzten Drittel der Ausbildung konzentrieren sich sowohl der Unterricht als auch die Einsätze komplett auf diese Altersgruppe.
Man könnte sagen: Das ist das größtmögliche Paket „Kind“ innerhalb der Pflegeausbildung.
Und danach? Deine Entwicklung geht weiter.
Nach der Ausbildung ist noch lange nicht Schluss. In der Pflege gibt es viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die wir auch in der Pflegeakademie Datteln anbieten.
Deeskalationstraining, Schmerzweiterbildungen, Wundmanagement…um einige Beispiele zu nennen.
Du interessierst dich für die Pflege von Kindern, fühlst dich aber noch unsicher, weil Du den generalistischen Weg gewählt hast? Dann kannst du eine Spezialisierungsweiterbildung in der Pflege von Kindern und Jugendlichen bei uns machen.
- ein Jahr berufsbegleitend
- viele Module mit speziellen Themen rund um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen
- du vertiefst dein Wissen und wirst sicherer im Arbeitsalltag
Du arbeitest gerne mit Auszubildenden und möchtest dein Wissen weitergeben? Dann könnte die Praxisanleiter-Weiterbildung genau das Richtige sein.
Auch diese Weiterbildung dauert ein Jahr. Dabei lernst du zum Beispiel:
- wie du Auszubildende professionell anleitest.
- welche Unterstützung sie brauchen.
- wie du deine Rolle als Mentor:in gestaltest.
So hilfst du dabei, die nächste Generation von Pflegekräften auszubilden.
Ob Pflegefachassistenz, Pflegefachperson, Spezialisierung oder Anleitung – die Pflege bietet viele Möglichkeiten.
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